1

 

Zu Beginn des Sommersemesters 2016 tauchte an der Ludwig Maximilians Universität in München ein älterer Herr mit hoher Stirn und schlohweißem Haar auf, der behauptete, Arthur Schopenhauer zu sein. Er war meist begleitet von einem grauen Pudel, den er in der Öffentlichkeit „Butz“, zu Hause meist „Atman“ nannte. Er schrieb sich als Gasthörer in der Philosophischen Fakultät ein und wurde in den von ihm besuchten Vorlesungen und Seminaren bald zu einer gefürchteten Gestalt.

Gleich zu Beginn geriet er in ein Seminar über Sprechakttheorien. Er sah, wie der Dozent viele Zeichen und Symbole an die Tafel malte, z. B. DxA(x), d.h.Dx(F(x) € F´(x)>und darauf hinwies, dass dies ein Satz von P sei, da hielt er noch an sich, dachte, er habe sich vielleicht in einen Mathematik- Kurs verirrt, aber als man ihm sagte, er sei hier schon richtig an der Philosophischen Fakultät, da dachte er zum ersten Mal, dass die aktuelle Philosophie dabei war, ihre Lebensbedeutsamkeit zu verlieren.

In einem späteren Seminar hörte er einem wachsbleichen Dozenten von vielleicht 35 Jahren zu, auch noch ziemlich geduldig, bis dieser nach etwa fünfzehn Minuten seines lustlosen, farblosen Vortrags in die Stille des Seminarraums hinein sagte: „Nicht allein das Reale und das Imaginäre, sondern auch ihre Beziehungen und die Störungen dieser Beziehungen müssen als die Grenze eines Prozesses gedacht werden, in dem sie sich, ausgehend vom Symbolischen konstituieren. Bei Lacan“, und hier hob der Dozent den rechten Zeigefinger, „auch bei anderen Strukturalisten steht das Symbolische als Element der Struktur am Beginn einer Genese: die Struktur nimmt in den Realitäten und den Bildern in bestimmbaren Reihen Gestalt an, oder sagen wir, sie bildet sie, indem sie Gestalt annimmt, doch leitet sich nicht daraus ab, dass sie tiefer ist als sie, die Grundlage für alle Böden des Realen wie für alle Himmel der Imagination.“ Der Dozent hielt kurz inne, blätterte in seinen Unterlagen, hüstelte und fuhr dann ein wenig lebhafter fort:  „Umgekehrt legen natürlich Katastrophen, die der strukturalen symbolischen Ordnung angehören, Rechenschaft ab von offenkundigen Störungen des Realen und des Imaginären: so geschieht es im Falle des Wolfsmannes, wie Lacan“, hier hob er erneut den Zeigefinger, „wie Lacan ihn interpretiert, dass das Thema der Kastration, weil es nicht-symbolisiert bleibt, in der halluzinatorischen Form des abgeschnittenen Fingers wieder auftaucht.“

Hier platzte Schopenhauer der Kragen.

Er erhob sich von seinem Platz in der dritten Reihe und sagte, in der Lautstärke gemäßigt, aber mit einer vor Erregung, ja Zorn krächzenden Stimme:

„Ich habe schon so Manches ertragen. Das ging ja schon bei Hegel los, diesem schwäbischen Schwätzer, dessen widerliche Satzkonstrukte dazu dienten, die Wirrheit seiner Gedankengänge zu verschleiern. Aber das, was Sie hier bieten, das bewegt sich außerhalb der menschlichen Vernunft, das hat mit Sprache als Mittel der Verständigung nichts mehr zu tun! Einen derartigen Blöd- und Schwachsinn lernwilligen Studenten darzubieten, ist eine Frechheit sonders gleichen. Man sollte sie hinauswerfen aus dem Hörsaal, hinausjagen in die Wüste, wo Sie den Sandkörnern predigen können, von denen jedes einzelne über mehr Verstand verfügt als Sie.“

Die Studenten, erst sprachlos, begannen nach ein paar Sekunden erst zaghaft, dann geradezu begeistert zu klopfen. Schopenhauer registrierte das mit Genugtuung und verließ mit einer leichten Verbeugung den Seminarraum.

Nach zwei weiteren Vorfällen dieser Art erteilte ihm der Dekan der Philosophischen Fakultät Hausverbot.

Da überlegte Schopenhauer, ob er München verlassen sollte. Die Stadt hatte ihm noch nie sonderlich zugesagt. Im Gegenteil! Auf der Rückreise von seinem zweiten Italienaufenthalt, - wie unbeschwert und geradezu glücklich war er dort gewesen-, hatten ihn üble Krankheiten fast ein Jahr lang an diese Stadt gefesselt. Depressionen waren die Folge gewesen, verstärkt noch durch eine Ertaubung des rechten Ohres. Keine guten Erinnerungen. Aber diesmal zeigte sich München von seiner schönsten Seite. Ein luftig blauer Sommertag folgte dem andern. Er fühlte sich gesund und voller Energie, und in Schwabing, in der Giselastraße hatte er bei Witwe Biebl ein billiges und sauberes Quartier gefunden. Und so beschloss er, trotz seiner akademischen Enttäuschung, noch ein paar Tage in München zu bleiben.

 

2

Es war früher Nachmittag. Schopenhauer ging am Seminargebäude der Juristen vorbei und bog in die Veterinärstraße ein. Auf der Schattenseite schlenderte er hinunter zum Englischen Garten. Er überquerte die Königinstraße und erreichte wenige Schritte nach dem Eingang des Parks den Eisbach. Im kühlen Duft des Wassers blieb er auf der Brücke stehen. Er glaubte zunächst, seinen Augen nicht zu trauen. Am Bach entlang sah er nackte Menschen, Männer wie Frauen. Sie lagen kreuz und quer auf bunten Decken, lasen in Büchern und Zeitungen, andere spielten Ball oder warfen sich in der Luft schwebende Scheiben zu. Wo war er hier hingeraten? Die Nackten bewegten sich frei und ungezwungen, ihre Blöße schienen sie wie selbstverständlich hinzunehmen. Zwei Polizisten zu Pferde ritten auf sandigem Hufschlag an ihnen vorbei und auch sie störten sich nicht an dem albernen, nackten Völkchen.

Schopenhauer verließ verwirrt die Brücke und schlenderte in Gedanken versunken die Veterinärstraße zurück. Was mochte diese Menschen dazu veranlassen, nackt wie Gott sie schuf herumzutollen? Waren es erotische Motive? War es Protest gegen bürgerliche Konventionen? War es kindliche Freude an der Natur? In jedem Fall, so schloss er, hatte es wenig mit Rationalität zu tun. Ja, er sah sich wieder einmal in der Auffassung bestätigt, dass in dieser Welt nicht die Vernunft das bestimmende Prinzip war. Sie war nur ein Teilaspekt, mit dessen Hilfe die Gesellschaft versuchte, ein gewisses Maß an Ordnung und Berechenbarkeit herzustellen, vorübergehend und vergeblich letzten Endes.

An der Ecke des juristischen Seminargebäudes stolperte er über einen Ständer, den man während seines kurzen Ausflugs in den Englischen Garten hier aufgestellt hatte. Er war beklebt mit einem grellroten Plakat, auf dem schemenhaft zwei Frauen zu erkennen waren, die sich küssten. „Lesbenliste“ stand unter den beiden Frauen und „Carla in den Stadtrat!“, und in Handschrift auf einem weißen Aufkleber las er: Infoabend, Diskussionsforum, heute um 20.00 Uhr im Café Ritter in der Feilitzschstraße. Da wurde er neugierig und beschloss, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

 

3

Es war ein lauer Sommerabend. Die Straßencafés waren voll besetzt mit jungen Männern in hellen Hemden und jungen Frauen in bunten, leichten Sommerkleidern. Ein glückliches Summen lag in der Luft. Stimmengewirr und Gelächter vermengten sich mit dem Klingen von Gläsern und dem Duft von Kaffee, Wein und dem Parfüm der schönen Münchnerinnen. Eine geradezu italienische Leichtigkeit, wie damals in Florenz, dachte er.

Durch eine Glastür betrat er das Café. Ein hohlwangiger, schlecht rasierter Ober hinter einer mächtigen Theke sah ihn prüfend an. „Carla, Infoabend?“, fragte er, und als Schopenhauer nickte, wies er mit dem Daumen hinter sich, „rechts rum ins Nebenzimmer.“  Ein spärlich erleuchteter Gang, ein paar Stufen aufwärts, da hörte er bereits Stimmen durch eine nur angelehnte Tür. Drei Frauen waren am Podium mit dem Mikrophon und einem Overheadprojektor beschäftigt, wie er ihn bereits an der Uni gesehen hatte. Sie bemerkten den Besucher nicht. Er setzte sich an den Rand der dritten Reihe und sah sich unbehaglich um. Der kleine, holzgetäfelte Saal, er mochte etwa dreißig Personen Platz bieten, war noch leer bis auf zwei grauhaarige ältere Damen, die sich in der letzten Reihe angeregt unterhielten. Es dauerte aber nicht lange, da kamen nacheinander weitere Frauen herein, einzeln und in plaudernden Grüppchen, die meisten mit Rotweingläsern oder Bierflaschen in der Hand. Die Reihen füllten sich, und Schopenhauer bemerkte, dass er der einzige Mann im Saale war. Er fühlte sich unwohl und überlegte, ob er nicht lieber gehen sollte, aber da begann bereits das Programm.

„Meine Damen, liebe Freundinnen, liebe Gäste“, begann eine kleine, brünette Frau von etwa vierzig Jahren, wohl die Leiterin der Veranstaltung, „liebe Freundinnen, ich darf euch hier, soweit ihr sie nicht schon kennt,  Carla vorstellen, unsere Kandidatin für die kommenden Stadtratswahlen. Sie wird uns heute ihr Wahlprogramm erläutern und sich euren Fragen und Anregungen stellen. “ Eine zweite Frau, ebenfalls in den Vierzigern, mit kurz geschnittenen, schwarzen Haaren, ungewöhnlich attraktiv, vielleicht ein wenig zu groß, die Schultern vielleicht ein wenig zu breit für Schopenhauers Geschmack, trat näher ans Rednerpult und verbeugte sich. Der Saal applaudierte.

 „ Jetzt“, fuhr die Versammlungsleiterin fort, „bitte ich euch, so wie wir das immer handhaben, euch der Reihe nach kurz vorzustellen.“ Eine nach der anderen erhob sich daraufhin, nannte ihren Namen, ihr Alter, ihren Beruf, manche begannen, ihren bisherigen Lebensweg zu skizzieren. Wenn diese Schilderungen zu ausufernd wurden, unterbrach die Moderatorin mit dem Hinweis, man könne sich nach der Veranstaltung noch intensiver austauschen. Zwei Journalistinnen von Tageszeitungen waren unter den Gästen, die Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift, eine Bibliothekarin der Nationalbibliothek, eine noch recht junge  Philosophiedozentin von der Universität Bamberg und so weiter. Als die Reihe an Schopenhauer kam, stand er auf, blickte sich im Saale um und sagte: „Ja, meine Damen“, - und das klang so, als sagte er „liebe Kinder“- „ich bin Schopenhauer.“ Er sagte das in der Überzeugung, dass das genüge, dass jeder Mann und jede Frau seine philosophischen Verdienste kenne. Eine Überheblichkeit schimmerte dabei auf seinem faltigen Gesicht, welche die Frauen im Saale sogleich in eine aggressive Stimmung versetzte.

Ein allgemeines Gemurmel, ja Gemurre entstand, das sich noch steigerte, als sich die Dame, die sich als Philosophiedozentin  vorgestellt hatte, erhob, ein Buch in der Hand schwenkte und sagte: „Zufällig beschäftige ich mich seit ein paar Wochen mit Schopenhauer, vor allem- und jetzt wandte sie sich direkt an ihn- „vor allem mit seinen unerträglichen Ausführungen „Über die Weiber“. Darf ich hier nur ein, zwei Passagen zitieren?“, fragte sie zur Moderatorin hin. „Später, später“, meinte diese, aber die Mehrheit im Saale wollte die Passagen gleich hören und die Kandidatin für die Stadtratswahlen sagte dazu: „hören wir uns das doch an, vielleicht sind das Ausführungen, die in besonderer Weise die Notwendigkeit unterstreichen, dass wir uns, liebe Freundinnen, im von Männern dominierten Münchner Stadtrat eine starke Position erkämpfen müssen.“ Murmelnd stimmten die Anwesenden zu.

Die Dozentin schlug ihr Buch an einer mit einem gelben Klebezettel markierten Stelle auf, räusperte sich und begann mit lauter Stimme zu lesen:

„Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, dass das Weib weder zu großen geistigen noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist. Es trägt die Schuld des Lebens nicht durch Thun, sondern durch Leiden ab, durch die Wehen der Geburt, die Sorgfalt für das Kind, die Unterwürfigkeit unter den Mann, dem es eine geduldige und aufheiternde Gefährtin seyn soll.“ Gelächter im Saal. ein paar Buh- Rufe.

„Oder, hört hier: „Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Äfferei zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektieren und vorgeben.“ Allgemeines Kopfschütteln im Saal.

Die Philosopphiedozentin fuhr fort: „Zu Pflegerinnen und Erzieherinnen unserer ersten Kindheit eignen sich Weiber gerade dadurch, dass sie selbst kindisch, läppisch und kurzsichtig, mit Einem Worte, Zeit Lebens große Kinder sind: eine Art Mittelstufe, zwischen dem Kind und dem Manne, als welcher der eigentliche Mensch ist.“

Jetzt wurde es im Saale richtig ungemütlich. Rufe schwirrten durcheinander: „Reicht schon!“ „Was soll das?“, Aufhören mit diesem Blödsinn!“ Seine Nachbarin begann, mit einer zusammengerollten Zeitung auf ihn einzuschlagen, von hinten flogen zwei Sitzkissen auf ihn zu, eines traf ihn am Kopf. Da wusste er, dass es Zeit war, die Versammlung zu verlassen.    

 

4

Etwas ratlos stand er vor dem Café, in der lauen Sommernacht, deren Heiterkeit ihm nun fremd und unwirklich erschien, als er plötzlich die Philosophiedozentin neben sich bemerkte. Sie war ihm nachgeeilt, um ihm noch ein paar Worte mit auf den Weg zu geben. Sie sah seine verbitterte Ratlosigkeit, glaubte an Stelle seiner eben zur Schau getragenen Überheblichkeit eine gewisse Traurigkeit in seinen Zügen zu entdecken, und sagte sanfter, als sie es vorgehabt hatte: „Sie hätten sich nicht an Ihrem verknöcherten Vater, sondern an Ihrer brillanten Mutter orientieren sollen, an ihrer Weltoffenheit und Güte! Dann wäre Ihr Leben, glauben Sie mir, in glücklicheren Bahnen verlaufen.“ „Und“, sie berührte ihn leicht am Arm, „die Nachwelt hätte Sie weniger an Ihren blödsinnigen Äußerungen über die Weiber gemessen, sondern an Ihren großen philosophischen Gedanken.“ Sie sah ihn an mit einer Mischung aus Mitleid und Ärger im Gesicht, dann machte sie auf den Absätzen kehrt und ging zurück in das Lokal.

Ohne den sommernächtlichen Trubel auf der Leopoldstraße wahrzunehmen, kehrte Schopenhauer zurück in seine Wohnung, wo ihn wenigstens  sein treuer Gefährte Atman freudig begrüßte.

 Am nächsten Morgen bezahlte er seine Miete, verabschiedete sich von Witwe Biebl, deren Gesichtszüge ihn, als sie sein Geld entgegennahm, plötzlich fatal an seine Nachbarin Marquet erinnerten, an diese geldgierige Person, die ihn jahrelang wegen eines Remplers mit Schadensersatzprozessen gequält hatte, ja, wegen eines Remplers, viel mehr war es ja nicht gewesen. Wie befreit ging er, nachdem er seine Mietschuld beglichen hatte und  seine Vermieterin aus seinem Gesichtsfeld verschwunden war, hinunter in den Englischen Garten. Er stieg zum Monopteros hinauf und setzte sich, Atman zu seinen Füßen, in die noch milde Morgensonne.  Er schloss die Augen und empfing ihre Strahlen wie eine sanfte Liebkosung. Und nicht zum ersten Mal dachte er: vielleicht hätte ich das mit den Weibern doch ein wenig verbindlicher formulieren sollen. Die Philosophiedozentin von gestern kam ihm in den Sinn. Eigentlich eine recht attraktive Person, ein hübsches, etwas schmales Gesicht, große, ausdrucksvolle Augen, eine ausgewogene Figur, soweit er das in der allgemeinen Erregung hatte erkennen können. Sie schien sich tatsächlich mit seiner Philosophie beschäftigt zu haben. Vielleicht auch ein wenig mit seinem Leben. Aber im Grunde wusste sie nichts. Woher auch! Sie wusste nichts von seinen Nöten, von seinen Kämpfen und Enttäuschungen mit dem weiblichen Geschlecht. Er war ihnen ja nicht abgeneigt gewesen, bei Leibe nicht, und vielleicht wäre sein Leben wirklich ein wenig anders verlaufen, hätten sie ihn nur haben wollen. So aber war und blieb er der böse Wolf, der das Rotkäppchen verspeisen wollte, nachdem es ihm nicht gelungen war, es zur Liebe zu bewegen.

Er tätschelte Atmans grauen Kopf, kraulte ihn hinter den Ohren. Dann stieg er mit ihm vom Monopteros hinab, schlug  die Richtung zum Chinesischen Turm ein und war von da an in München nicht mehr gesehen.

 

 

Anmerkungen:

Die Passage "nicht allein das Reale.... bis wieder auftaucht." ist ein wörtliches Zitat aus Gilles Deleuze, Woran erkennt man den Strukturalismus?

"hätten sie ihn nur haben wollen" geht zurück auf eine späte Äußerung Schopenhauers, zit. bei Safranski, Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie,

S. 106.

Die Erzählung ist erstveröffentlicht 2017 in: Literabiles 3, Anthologie des Freien Deutschen Autorenverbandes, Bayern, S. 139 ff.

Vielen Dank für ihr Interesse! Sie erreichen mich unter

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